Mission «Zero-Zero».

Die Suurstoffi geht mit einem vorbildlichen Energiekonzept neue Wege. Auf dem Areal bilden die solare Nutzung, mehrere dynamische Erdspeicher und ein Anergienetz die Basis zur Erreichung des Ziels «Zero-Zero». Das
 heisst: Das rund 165’000 Quadratmeter grosse Suurstoffi-Areal setzt auf CO2-Neutralität. Die Energie fürs Heizen und Kühlen wird durch Erdspeicher und Gebäudeabwärme generiert, Strom liefern verschiedene Solarstrom-Anlagen. Ziel ist die komplette Selbstversorgung mit Primärenergie für Heizung und Wasseraufbereitung. Das Areal ist autofrei und wird im Jahr 2018 in den unterirdischen Garagen mit Elektrizitäts-Zapfsäulen ausgestattet. Dieses Areal-Energiekonzept ist in dieser Form schweizweit einzigartig.

 

 

 

Energiesystem Suurstoffi

Solarenergie

Zur Gewinnung von Solarwärme (PVT) und Solarstrom (PV) wurden diverse Anlagen installiert.

Anergienetz

Das Niedertemperaturnetz nutzt die Abwärme und verbindet jedes Gebäude mit den Erdspeichern.

Erdspeicher

Energie aus Solarwärme und Gebäudeabwärme wird aufgenommen und gespeichert.

 

 

Grüne Dichte

Je dichter die Bebauung ist, desto grösser ist die Bedeutung der Gestaltung des Aussenraums. Er ist Aufenthalts- und Begegnungsort der Nutzer, er bietet Erholung, Wohlbefinden und schafft Identität. Ein belebtes Areal, in dem Nutzern ein attraktives Angebot zur Verfügung steht, lädt zum Bleiben ein. Der Aussenraum soll auch einen ökologischen Mehrwert schaffen.
 Der Begrünung der Räume ausserhalb der Gebäude wurde grösste Beachtung geschenkt. So findet man in der Suurstoffi im Wohnteil des Areals einen Wohngarten vor, während in den Zonen mit einer heterogeneren Nutzung wie Wohnen, Arbeiten und Studieren ein Stadtgarten angelegt wurde. Beide Gartentypen tragen den Bedürfnissen der verschiedenen Nutzer Rechnung. Was Wohn- und Stadtgarten gemeinsam haben: Sie verfügen über eine hohe grüne Dichte und Vielfalt an einheimischen Pflanzen und bieten verschiedene verkehrsfreie Räume mit hoher Aufenthaltsqualität, umgeben von viel Grün.

 

 

 

Attraktive Lage und Mobilitätsformen

Ein wichtiges Thema der Nachhaltigkeit ist die Frage, wie gut und mit welchen Mitteln ein Standort erreichbar ist. Die Konzentration auf die Region Zug als prosperierender Wirtschaftsraum mit hoher Wertschöpfung, qualifizierten Arbeitskräften und hervorragender Erreichbarkeit – unter anderem mit einem eigenen Zugang zum nebenan liegenden Bahnhof Rotkreuz – ist ein zentraler Aspekt der diesbezüglichen Strategie der Zug Estates AG. Unternehmen wie Mobility oder Institutionen wie das neue Departement Informatik der Hochschule Luzern nutzen die attraktive Lage als Standortvorteil.

 

 

Breites Engagement als Basis für den Erfolg

Die Suurstoffi ist ein Projekt des Arealentwicklers Zug Estates AG. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, ihr gesamtes Immobilienportfolio ohne CO2-Emissionen zu betreiben. Nicht nur neu realisierte Gebäude, sondern alle Liegenschaften im Bestand sollen mit dem Ziel Zero-Zero optimiert werden. Zero-Zero ist ökonomisch kompetitiv: Durch Skaleneffekte wird der Betrieb der Areale bei jedem Ausbauschritt effektiver und wirtschaftlicher – so auch die Suurstoffi, die noch bis 2020 fertig gebaut wird und mit seiner Nachhaltigkeit dafür sorgt, dass unsere nachfolgenden Generationen aufatmen können.